Das ist mir vollkommen klar und ja es ist offensichtlich, das hier einiges faul ist und das sind auch mit die Gründe warum ich nicht weiter hier leben möchte. Ich bin der Meinung das es zwei Möglichkeiten. Entweder man versucht etwas zu ändern in dem Land in dem man lebt oder man zieht seine Konsequenzen und geht. Demokratie ist kein Zuschauersport. Ich bin zumindest dieser Meinung. Weil wenn ich im Ausland eine Sache besonders gelernt habe, dann ist es das es nichts deutscheres gibt als sich zu beklagen. Insofern ist jede Art von Kritik ohne wirklich etwas zu unternehmen. Man kann ja über Amerika sagen was man will und ich denke da ist auch eine ganze Menge an den Vorurteilen dran. Nur eins habe ich da auch sehr oft erlebt. Die Menschen glauben noch daran das sie etwas verändern können. Die sehen auf der Straße einen Bentley und denken wenn sie sich nur genug anstrengen dann haben sie vieleicht eines Tages doch auch einen. Die Deutschen würden sagen: Pah was ein dekadenter Sack wem der wohl in den Arsch gekrochen ist oder ausgebeutet hat oder was für ein Gangster das ist. Ja der American Dream ist von innen ausgehölt und es ist nicht mehr das was es mal war, aber wenn eine Idee Menschen ein solch positives Grundgefühl vermitteln kann, dann kann diese Idee nicht grundsätzlich falsch sein.
Ich verstehe deine Argumentation Mute das du sagst lieber in Deutschland nen Job als im Ausland keinen zu haben. Die Frage ist nur besitzt man genug Gleichgültigkeit um dann die Dinge so hin zu nehmen wie sie sind. Ich meine wenn die Zustände zu unerträglich werden, sollte man dann nicht eher sagen okay ich fange jetzt nochmal was neues an. Ein ehemaliger Kollege von mir hat Systemadminstrator für Netzwerke gelernt und jetzt hat er eine Extremsport-Basis in Tasmanien. Klar das war ein Risiko, aber er hat gesagt okay ich versuchs. Ich seh das halt so entweder man wird aktiv und tut was oder man hält den Rand und beklagt sich nicht. Weil vom Beschweren an sich kriegt man nur ein Magengeschwür
