Aufmerksam wurde ich auf die iranische Videokünstlerin und Fotographin durch die Videoinstallation in der documenta 11 ( die ich zwar persönlich leider nicht besuchen konnte, diese mir jedoch anderwaltig zu Gemüte gezogen habe )
Zur Videoinstallation, die in schwarz-weiß gehalten wurde:
"In einem schwarzen, orthogonalen Raum wurden zwei gegenüberliegende Wände als Projektionsflächen genutzt. Im Mittelpunkt stand eine etwas ältere Frau, die an einen Baum, umgeben von einer Mauer, auf einem Hügel lehnte: Die Augen geschlossen, die Falten in ihrem Gesicht deutlich sichtbar, so dass sie vor der Rinde des Baumes fast zu verschwinden schien. Zugleich wurde gezeigt, wie sich eine große Gruppe schwarz gekleideter Männer immer weiter von allen Seiten auf den Hügel zubewegte, ihn erklomm und zuletzt die ein Meter hohe Mauer überwand, um dann die Frau jedoch nicht mehr vorzufinden. Mittels sanfter Sepiafarben und fast meditativer Musik wurde eine faszinierende Atmospäre geschaffen: Einerseits ruhig, andererseits beklemmend."
Ausschnitte aus der Videoinstallation:
http://www.fs2.rwth-aachen.de/2002-03/greiffbar/08/documenta/neshat-tooba2.jpghttp://www.fs2.rwth-aachen.de/2002-03/greiffbar/08/documenta/neshat-tooba3.jpghttp://www.fs2.rwth-aachen.de/2002-03/greiffbar/08/documenta/neshat-tooba4.jpghttp://www.fs2.rwth-aachen.de/2002-03/greiffbar/08/documenta/neshat-tooba5.jpgZu anderen Werken und zur Person Shirin Neshat:
http://www.ruedigersuenner.de/neshat.htmlAuf eine, wie ich finde,sehr subtile und mutige Art und Weise setzt sie sich auf künsterischem Weg mit Umständen in der iranischen Gesellschaft auseinander.
Soweit
Liebe Grüße
Lilith