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Arisa
09-01-2009, 21:58:21
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Arbeitslos = Unattraktiv?
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Autor
Thema: Arbeitslos = Unattraktiv? (Gelesen 2201 mal)
jilocasin
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Dr. OverGoth
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Arbeitslos = Unattraktiv?
«
am:
01-01-2006, 17:34:17 »
Finanzielle Sicherheit gewinnt immer mehr an Priorität bei jungen Leuten die eine Beziehung suchen.
In den Medien heißt es das Arbeitslose assozial, faul und natürlich selbst dran schuld sind...
Zudem fördert unsere Regierung ja auch beziehungsfeindliche Politik. Eheähnliche Gemeinschaften sollen wenn Ihr Partner vom Staat Geld bezieht, genauso für ihn aufkommen wie in einer Ehe. Nur hat man Wohl dabei übersehen das eheähnliche Gemeinschaften nicht die Vorteile einer Ehe haben ( Steuervergünstigungen, Witwenrente usw). Das alles schürt Ängste...
Und das ganze aus Sicht eines Arbeitslosen ist auch nicht besser... Zum einen fühlt man sich schon nutzlos und dann muß man noch Angst haben wenn man eine Bindung eingeht das man damit seinen Partner mit in finanziellen Schwierigkeiten bringt.
Was soll mit dieser Politik erreicht werden? Ich dachte Deutschland möchte Kinder.. wäre es dann nicht irrational solche Gesetze überhaupt zu verabschieden?
Eure Meinungen bitte
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....Der Kampf des Menschen gegen die Macht ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen - Milan Kundera-
Lady Luzilla
Neuling
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
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Antworten #1 am:
26-01-2006, 21:08:21 »
Das Problem Denke ich sind auch viel die Medien was zeigen diese uns denn, irgendwelche Arbeitslosen Typen die das Klasse finden das der Staat für ihren Lebensunterhalt aufkommt. Dann ist es ja auch kein Wunder das sich das Bild vom Langschläferfaulennichtsnutzekelschmarozer Arbeitslosen in der Befölkerung einschärft. Das es Menschen gibt die wirklich Arbeiten wollen das zählt in dem Moment nicht. Was mich immer ärgert ist wenn gesagt wird ja die faulen Deutschen, die Polen arbeiten immer wärend des Sommers auf den Feldern und der Deutsche ist sich zu fein. Das der Pole von den Paar Euros die er dort verdient in Polen gut leben kann das weiß aber kaum einer. Was sind den schon 30-40 Euro in Deutschland? Die passen seit neustem beim Aldi in die Tüte wenn ihr wisst was ich meine
( falls nicht erkläre ich es schnell, früher hatte man für umgerechnet 60 DM den Einkaufswagen voll für 30Euro jedoch passt alles in eine Tüte)
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jilocasin
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Dr. OverGoth
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #2 am:
27-01-2006, 17:02:17 »
ja... da kann ich Dir in jeder Hinsicht einfach nur zustimmen.
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....Der Kampf des Menschen gegen die Macht ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen - Milan Kundera-
Tara
Jung-Gruftie
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
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Antworten #3 am:
28-02-2006, 10:55:30 »
Was macht für die (Masse) einen Arbeitslosen unattraktiv? Ich denke mal viele haben dann dieses Bild vor augen: Wohnloch mit trägen dahinsichernden Menschen die keine Lust auf arbeit haben und sich vom Staat aushalten lassen...
Tja Die Menschen machen sich gerne ein übernommenes Klischeebild. Natürlich ist das ein absoluter Schwachsinn da jeder mal arbeitslos war oder ist. Ich kann mir nicht vorstellen das man freiwillig oder gern in solch einer Situation ist, es passiert und man kann dann nur das beste daraus machen. Wobei der Staat keine wirckliche Hilfe dabei ist, die gezwungenen 1euro Jobs sogennante (wieder)integrierung in den Arbeitsmarkt werden masslos von Arbeitgebern ausgenutzt und schon als Sklavenmarkt betitelt.
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How do you prove that you exist...? maybe we dont exist...?
Aschentraum
Gruftie
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Ich gehe mit der Gewissheit des Lebens gassie
Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #4 am:
14-03-2006, 15:45:50 »
apropo Arbeitslos, kenne viele Deutsche die in die Schweiz gekommen sind und Arbeit gefunden habe
bessere Löhne, Arbeitsbedingungen und Arbeitsklima
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Ich bin der Geist, der stets verneint!
Und das mit Recht; denn alles, was entsteht,
Ist wert, dass es zugrunde geht;
Drum besser wärs, dass nichts entstünde.
So ist denn alles, was ihr Sünde,
Zerstörung, kurz das Böse nennt,
Mein eigentliches Element.
nephalia
Jung-Gruftie
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schreibfehler sind nur zur belustigung des lesers
Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #5 am:
15-03-2006, 09:41:10 »
ersteinmal arbeitslos = unattraktiev schwachsinn!!!
und ich schließ mich mal der lady an!
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...alles um mich her wurde schwarz und finster, ein jäher Schmerz durchzuckte Nerv und Gebein - ich fühlte nichts mehr.
Ein sanfter warmer hauch glitt über mein Gesicht, ich erwachte
ansuz666
Gruftie
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Beati pauperes spiritu.
Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
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Antworten #6 am:
16-03-2006, 10:39:27 »
Klischeebild hin oder her.....fakt ist das es so ist...bin selbst betroffen davon und kann ein lied singen....
Deutschland einzigartigkeit lässt ja niemanden durch das netz gleiten....nach außen hin vieleicht jedoch schaut es in der realität anders aus.ist der mensch nichts mehr wert im einzelnen?..finds schade das es so ist denn ein jeden kann es treffen....jedoch die mit ihren dicken bäuchen hinter schreibtische versteckenden politiker macht dies nichts aus.......
nur wenn ich mir überleg das ich seid 20 dezember ohne kohle da sitz und vom staat nichts bekomme da er ja ewig brauch um irgendwas zu berechnen,frag ich mich echt wo ich eigentlich lebe......bin mein ganzes leben arbeiten gegangen und bekomm die kalte schulter unseres staates zu spüren....bürokratendenken auf der ganzen linie.......
Arbeitslos = Unattraktiv?....
NEIN
die POLITIK ist es
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ScarletMoonlight
Jung-Gruftie
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
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Antworten #7 am:
16-03-2006, 16:04:24 »
Habt ihr denn eigentlich auch von der Verschärfung dees Hartz IV-Gesetzes gegört, die ab 01.04. in Kraft tritt? Demnach werden ab dann unter 25-jährige dazu gezwungen, bei ihren Eltern wohnen zu bleiben, denn eine eigene Wohnung bekommen sie nicht mehr finanziert. Wer bereits ausgezogen ist bekommt ca 60 pro Monat weniger.
Ich weiß nicht ob das alles 100ig stimmt, so genau bin ich da auch nicht drüber informiert, aber so in etwa kommt das schon hin.
Besonders heftig trifft diese Neuerung beispielsweise Jugendliche, die in Heimen untergebracht sind. Sind diese nämlich für die Unterbringung im Heim zu alt geworden, bekommen sie nun keine eigene Wohnung mehr bezahlt, sondern müssen in ihre Herkunftsfamilien, aus denen sie ursprünglich aus triftigen Gründen herausgenommen wurden, zurückkehren. Also ich finde das wirklich skandalös!
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jilocasin
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Dr. OverGoth
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #8 am:
16-03-2006, 17:10:20 »
Ja ich hab davon auch gehört und finde so was unverantwortlich.....jedoch soll es bei Jugendlichen unter 25 in Härtefällen ( z.b. man bekam Schläge zuhause usw..) Ausnahmeregelungen geben...Naja die es natürlich zu beweisen gilt. Wie auch immer man so was beweisen soll *kopfschüttel*
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....Der Kampf des Menschen gegen die Macht ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen - Milan Kundera-
ScarletMoonlight
Jung-Gruftie
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #9 am:
16-03-2006, 17:23:26 »
Ach wirklich?
Mir hat ein Heimleiter nämlich erzählt, dass es Ausnahmeregelungen nur in dem Falle gibt, dass der Jugendliche einen Ausbildungsplatz in weiter Entfernung vom Elternhaus bekommt.
Aber wäre ja schomal etwas, wenn es so ist wie du sagst.
Und nohmal zum Thema arbeitslos = unatraktiv: ich finde es hochgradig erschreckend, wie viele junge Leute bei der Partnerwahl auf den Geldbeutel zu achten scheinen. Ich kenne zwar niemanden, der das allen Ernstes tut, aber so wie es mir erscheint, gibt es doch viele, für die das finanzielle sehr wichtig ist. Das verstehe ich nicht, denn wie kann Geld wahres Glück ersetzen?
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jilocasin
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Dr. OverGoth
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #10 am:
16-03-2006, 17:31:48 »
Zitat
Mir hat ein Heimleiter nämlich erzählt, dass es Ausnahmeregelungen nur in dem Falle gibt, dass der Jugendliche einen Ausbildungsplatz in weiter Entfernung vom Elternhaus bekommt.
Aber wäre ja schomal etwas, wenn es so ist wie du sagst.
hm..also zumindest hab ich das so gelesen.. aber wer weiß ob es schon wieder umgeworfen wurde
Zitat
Das verstehe ich nicht, denn wie kann Geld wahres Glück ersetzen?
hm ich verstehe es auch nicht....aber leider kenn ich solche Menschen
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....Der Kampf des Menschen gegen die Macht ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen - Milan Kundera-
Lydiana
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #11 am:
18-03-2008, 22:04:03 »
Es gibt einen alten Spruch " Erfolg macht attraktiv. "
Ich glaube dies ist im allgemeinen Gesellschaftsbild noch zu tief verankert.
Ich bin nicht der Meinung das man unattraktiv ist nur weil man arbeitslos ist.
Nicht jeder der arbeitslos ist will des auch. Ich selber war auch kurze Zeit
arbeitslos und habe diese ständigen Kommentare im TV gehasst a la
"Kein Bock zum Arbeten usw.". Es mag so Leute geben, aber man sollte
es nicht verallgemeinern. Es ist einfach so das die Gesellschaft nie die
Wahrheit sehen will. Die Gesellschaft will belogen werden, nur damit deren
Scheinwelt weiter erhalten wird. Damit es dem "normalem" entspricht.
Wobei ich denke das es kein wirkliches Normal gibt. Normal ist nur die
Deffinition die die Grundgesellschaft darlegt.
Man kann eine Persöhnlichkeit nicht von den Lebensumständen abhängig
machen. Ok manchmal schon, z.B. wenn einer Alkoholiker ist (hat teils auch
seine Gründe, aber es gibt eben Hilfe). Und die Leute die meinen Arbeitslose
seien Unattraktiv sollten erstmal lernen was aus ihrem eigenem Leben zu machen.
Leute die sich eine Meinung über das Schicksal andere bilden sind einfach
noch nicht mit sich selbst zufrieden. Wie sage ich immer: Die heutige Gesellschaft
ist ein Mitläuferstaat. Hab Kapital, sei Berühmt und dir liegt die Welt zu Füßen,
aber den Elan den so manche Leute aufbringen um ihre eigenen Ziele zu erreichen,
den sieht kaum einer.
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Fuchs
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Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
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Antworten #12 am:
07-07-2008, 19:23:23 »
Ich denke das unattraktiv das falsche Wort ist, um das zu umschreiben um was es geht. Ich denke das der Status einer Person allein deswegen eine Rolle spielt, um sie kennen zu lernen. Nehmen wir an jemand verkehrt nur in teuren Sushibars dann wird er niemanden dort kennen lernen, der nicht mal Geld für einen Döner hat. Der Besucher wird sich auch nicht auf die Suche nach einer Partnerin am Ende des Aldikassenbandes begeben. Es ist mehr eine unbewusste Auswahl. Wir suchen immer nach Menschen die mit uns auf einer Wellenlänge sind und das hat manchmal auch etwas mit Geld zu tun. Man nehme an man sei der totale Konzertgänger und gibt auch dafür größere Mengen an Geld aus, weil ein Ticket kostet in der Regel mehr als 5 Euro. Man hat nun einen Partner der sich das nicht leisten kann mit zu gehen steht man vor der Wahl ihn aus zu schließen und alleine zu gehen oder ihm zu liebe zu Hause zu bleiben.( Ja man könnte den anderen einladen aber man ist keine Bank und gerade bei Festivals ist es wenn man nicht Großverdiener ist, kaum realisierbar) Die Frage ist würde man sich für einen Menschen den man wenn man ihn gerade erst kennen lernt, so einschrenken wollen? Genau so Entscheidungen sind es auch die bei dem Besuch des Lieblingslokals eine Rolle spielen, weil nicht jeder mag "Haralds Curry Eck" um sich einen schönen Abend zu machen. Ich denke es ist immer eine Frage des eigenen Lebensstandarts, ob so etwas für einen in Frage kommt. Ich denke die Auswahl findet schon statt und ich sage schon das ich zumindest auch ein bisschen darauf achte ob es passt.
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Wintermute
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Dr. OverGoth
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Alles sehen heißt oftmals alles verstehen
Re: Arbeitslos = Unattraktiv?
«
Antworten #13 am:
08-07-2008, 11:43:08 »
Da der Staat ja Lebensgemeinschaften in "Mithaft" nimmt, bedeutet ein Arbeitsloser Lebenspartner das man für ihn aufkommen darf. Dazu sind heutzutage die meisten nicht bereit. Insgesamt ist die demographische Entwicklung eher hin zu Bindungen mit möglichst wenig Verantwortung, besonders im Bereich der Altersgruppe bis zu den Mittzwanzigern und tendenziell darüber hinaus.
Es hat ein wenig etwas von einem Warenhandel, oder? Wenn Dein Partner/Deine Partnerin für Dich aufkommen muss in einem gewissen Rahmen und Du in gewissem Rahmen damit abhängig. Dazu kommen andere Gesetzeslagen: Als ALGII Empfänger steht Dir eine Einschränkung Deines Arbeitsstandortes nicht zu. Somit darf Dein Partner für Dich aufkommen und es bleibt das Damoklesschwert das daraus eine Fernbeziehung werden muß, aufgrund staatlicher Anordnung. Es soll Menschen geben die keine Fernbeziehungen führen können, somit beendet das selbige. Natürlich kann man nicht dazu gezwungen werden, aber der Staat hat ja mit Deiner Existenzgrundlage ja das passende Druckmittel.
Auch wird nicht jeder Lebenspartner davon begeistert sein das der Staat in seinen Bank-Konten wühlen darf, obwohl ER nichts derartiges unterschrieben hat. Und letztendlich mag auch nicht jeder Mensch das die Unantastbarkeit seiner Wohnung außer Kraft gesetzt wird, nur weil sein Partner erwerbslos ist.
Der Spagat zwischen berechtigtem Interesse Sozialbetrug zu verhindern und generell Kosten zu sparen und dem eines fairen Sozialstaates ist nicht leicht .. und mißlingt hier aufgrund von Desinteresse an einer solchen Sache gänzlich. Der Sozialstaat wird bewußt demontiert, das ist nichts Neues ... und Menschen die davon abhängig sind werden immer weiter unter Druck gesetzt. Man kann sich Billigstarbeitskräfte die zu allem bereit sind auch züchten ...
«
Letzte Änderung: 08-07-2008, 11:44:41 von Wintermute
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