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5326 Beiträge in 790 Themen von 277 Mitglieder - Neuestes Mitglied: Arisa 10-01-2009, 00:40:17
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Autor Thema: Viktorianische Mode  (Gelesen 2138 mal)
jilocasin
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« am: 15-11-2006, 04:11:52 »

Viktorianische Mode ist nicht so leicht einzugrenzen da Königin Viktoria immerhin 60 Jahre regierte und es somit mehr als nur eine Mode gab.
Wenn man aber heute von viktorianischer Mode spricht ist in den meisten Fällen wohl von Röcken mit  Tournüren und streng hochgeschlossenen Oberteilen die Rede. Zudem wurde meist auf jegliche Verziehrungen und Rüschen verzichtet, die Kleider waren sehr eng und ließen wenig Bewegungsfreiheit. Dies diente dazu um die Züchtigkeit und Rolle der Frau noch besser dazu stellen... mehr dazu von Daleth in Kultur Zwinkernd

http://www.gothic-chat-community.net/forum/index.php/topic,516.0.html

Zudem entstand in dieser Zeit das Korsett wie wir es heute kennen, Taillenformend ( und nicht wie das RokkokoKorsett welches nur dazu diente den Oberkörper zu stärken und die Brust  flach zu halten). Die Frauen schnürten sich soweit ab das sie nicht selten in Ohnmacht fielen. Das förderte das Bild des schwachen Geschlechts und war zu damaligen Zeiten auch durch aus so erwünscht...

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....Der Kampf des Menschen gegen die Macht ist der Kampf der Erinnerung gegen das Vergessen - Milan Kundera-
Daleth
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« Antworten #1 am: 24-11-2006, 23:40:50 »

Der "Smoking " stammt aus der viktorianischen Zeit. Es war ein Raucherjackett den die Männer nach dem Dinner anzogen um sich in einem Salon zum Rauchen (- "Smoking") zurückzuziehen. Nach dem Ruachen zogen sich die Herren wieder um, um so der Damenwelt einen Gefallen zu erweisen. Das sollte, wie ich finde , auch heute in einer bestimmten Art und Weise eingeführt werden Grinsend Vielleicht ein belüfteter und rauchneutralisierender Ganzkörperanzug ( in trendigen Farben, damit es auch Anklang findet) , den die Raucher in einem für sie zugewiesenem Gebiet tragen " dürfen". -> Marktlücke Teuflisch

Soweit
*sprach ein Zigarettenrauchsphobiker Zwinkernd
Daleth
« Letzte Änderung: 24-11-2006, 23:48:33 von Daleth » Gespeichert

„»Nur in dem Maße, in dem wir uns wieder und wieder der Vernichtung anheim geben, können wir das Unzerstörbare in uns entdecken.«
(Pema Chödrön)
jilocasin
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« Antworten #2 am: 25-11-2006, 17:22:46 »

Hm ich hätte den Smoking für eine spätere Erfindung gehalten, so kann man sich irren  Zwinkernd.

Was den Vorschlag mit dem Rauchen angeht geb ich dir recht. Das kann ziemlich nerven insbesondere in Discos.
Man kann nie was tolles anziehen wegen den Idioten die einen Brandlöcher verpassen, es stinkt, man hat am nächsten Morgen einen Nikotinkater usw...
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silentdream
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« Antworten #3 am: 27-11-2006, 18:17:46 »

Also die Entstehung des Smokings finde ich ja wirklich interressant.

Zum Rest sag' ich lieber nüx *hüstel*  Zwinkernd
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Man verdirbt einen Jüngling am sichersten, wenn man ihn verleitet den Gleichdenkenden höher zu achten als den Andersdenkenden
Wren
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« Antworten #4 am: 30-11-2006, 14:13:28 »

echt gut recherchiert von euch...
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Wer den Himmel nicht in sich selber trägt,
sucht ihn vergebens im ganzen Weltall.

-Otto Ludwig-
jilocasin
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« Antworten #5 am: 03-12-2006, 10:12:54 »

Zitat
Während in den Kreisen der Romantiker ein Kult der Zerbrechlichkeit und Blässe getrieben wird und die Frauen bereits Diäten mit Essig und Zitrone betreiben, schätzt das viktorianische Bürgertum Körperfülle als Ausweis von Wohlstand und Respektabilität. Von nun an gelten Frauen als das „schöne Geschlecht“, der Mann dagegen geht seit dem Aufkommen des Anzugs grau in grau. „Schöne“, modebewusste Männer gelten als verweichlicht und effeminiert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts setzt mit dem Siegeszug der puritanischen Leistungsethik ein grundlegender Wandel in der Wahrnehmung des Körpers ein: Fett wird mit Trägheit in Verbindung gebracht. Schlankheit dagegen steht nun für Erfolg und Leistungswillen.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%B6nheitsideal

In  Viktorias Regierungszeit wird auch der erste synthetische Farbstoff entdeckt.
Der 18jähriger Chemie-Assistent William Henry Perkin (1838–1907) war eigentlich auf der Suche nach einem Verfahren, das gegen Malaria wirksame Chinin synthetisch herzustellen. Diese Suche blieb jedoch erfolglos, zumal man zu der Zeit noch nicht mal wußte wer oder was die Krankheit überträgt.
Dabei entdeckte er zufällig wie sich ein synthetischer Farbstoff (  „Mauvein“ - eine art lila) herstellen ließ. Das revolotionierte die Modewelt und brachte einen ganz neuen Chemie- Industriezweig hervor.
Königin Viktoria verhalf Mauvein zum Durchbruch indem sie ein Samtkleid von dieser Farbe trug.

http://www.morgenwelt.de/469.html

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